Mit dem zweiten Teil von Paulas Tipps und Tricks möchten wir Ihnen zum einen die Grundlagen wichtiger sicherheitstechnischer Instrumente näherbringen und zum anderen weitere präventive Maßnahmen aufzeigen, wie sich Sie vor den in unserer Schädlingsreihe erläuterten Arten von verschiedener Schadsoftware schützen können und sollten.

Updates

Software entwickelt sich ständig weiter. Gleiches gilt natürlich auch für Schadprogramme. Unter dem Punkt Antivirenprogramm in Teil 1 von Paulas Tipps und Tricks haben wir erklärt, dass Antivirenprogramme Dateien mit einer Schadsoftware-Datenbank abgleichen. Damit die Programme neue Bedrohungen in dieser Datenbank finden können, muss diese Liste immer aktuell gehalten und somit aktualisiert werden. Gleiches gilt zum Beispiel für Sicherheitslücken von Betriebssystemen. Auch diese werden durch regelmäßige Updates geschlossen. Aus diesem Grund sollte jede Software, vor allem Betriebssysteme und Antivirenprogramme, regelmäßig auf Updates geprüft und aktualisiert werden. Denn, wenn das System nicht aktuell gehalten wird, können neue Sicherheitslücken und Schadsoftware das System angreifbar machen.

Tipps:

  • Überprüfen Sie, ob Ihr Betriebssystem auf dem neuesten Stand ist. Hierzu können Sie bspw. in der Suche Ihres Betriebssystems das Wort “Update” eingeben und nach Aktualisierungen suchen.
  • Falls Updates verfügbar sind, können Sie diese den Systemeinstellungen installieren.
  • Ignorieren Sie keine Updateaufforderung!

Achtsamkeit

Technische Sicherheitsmaßnahmen, wie zum Beispiel eine Firewall oder eine Antivirensoftware, sind gute Möglichkeiten sich vor Bedrohungen zu schützen, können jedoch nie eine 100%-ige Sicherheit gewährleisten. Daher ist ein weiterer wichtiger Punkt achtsam bei der Nutzung von Geräten, Software und im Internet zu sein. Achten Sie auf Rechtschreibfehler, da gefälschte Dokumente und Internetseiten oft mit einer Übersetzungssoftware in mehrere Sprachen übersetzt werden und deswegen Fehler enthalten. Vertrauen Sie Ihrem gesunden Menschenverstand: Ist diese E-Mail wirklich vertrauenswürdig? Ist die Nachricht personalisiert? Kenne ich den Verfasser? Wenn Sie sich unsicher sind holen Sie sich den Rat eines IT-Experten. Dieser kann im Zweifelsfall potenziell unsichere Dateien in einer sicheren Umgebung auf Schadsoftware überprüfen. Wenn schadhafte Dateien erst gar nicht heruntergeladen werden, wird das Risiko eines Schadens deutlich minimiert.

Tipps:

  • Besitzt die Webseite, die Sie aufrufen, ein Schlosszeichen in der Adresszeile? (Verschlüsselte Seite)
  • Achten Sie bei Texten und E-Mails auf Rechtschreibfehler!
  • Laden Sie Software immer nur von der offiziellen Seite des Herstellers herunter!
  • Fragen Sie bei Unsicherheit einen IT-Experten!

Ein Virus hat trotz des neuesten Antivirusprogramms oder einer verwendeten Firewall Ihren Computer befallen? Bei dem Thema Schadsoftware steht der Faktor “Mensch” in der ersten Verteidigungslinie. Unsere CSX-Awareness Trainings leisten einen großen Beitrag, um hier bestmöglich gegen Angriffe gerüstet zu sein.